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Jede Software läuft auf leistungsfähigeren Rechnern schneller.

Aber nur Software, deren Kern (Algorithmen!) überarbeitet wird, kann die Möglichkeiten leistungsfähigerer Rechner auch für die Erhöhung der Suchqualität und zusätzliche Leistungssteigerungen nutzen.

1995 war ein sehr guter PC mit einem Pentium 100 MHz und 16 oder 32 MB Hauptspeicher bestückt. Noch im Jahr 2000 steckte schon ein Pentium III mit 1 GHz und 256 MB oder mehr Hauptspeicher drin. Das ist eine Leistungssteigerung um den Faktor 10! 256 MB bieten Platz genug zum Beispiel, um Leitdaten mit landesweiten Straßenverzeichnissen für Deutschland einschließlich der wichtigsten Nachbarländer permanent im Hauptspeicher zu halten. Wiederum fünf Jahre später (also im Jahr 2005) waren es 3 GHz und 1 GB.

Unix-Systeme, die q.address durchgängig unterstützt, stoßen in noch ganz andere Leistungsdimensionen vor! Diese neuen Rechnergenerationen ermöglichen neue Verfahren und völlig neue Suchstrategien, von denen man noch vor wenigen Jahren nur träumen konnte.

Es gibt sie wirklich noch: DOS-Programme

Falsch ist: DOS-Anwendungen laufen schneller.
Richtig ist:

DOS-Anwendungen waren einmal schneller – zu Zeiten des 16Bit-Windows 3.1.
DOS wird unter Windows NT nur noch emuliert. DOS kann unter Windows NT (und Windows 2000) also gar nicht mehr schneller sein!
DOS-Anwendungen lassen sich allerdings nicht ohne weiteres nach Windows portieren und müssen in der Regel völlig neu geschrieben werden. Deswegen ist es verständlich, wenn sich Manche an die angeblichen Vorteile von DOS klammern.

Falsch ist: Der Windows-Komfort hat keinen Einfluss auf die Qualität der Ergebnisse.
Richtig ist: DOS-Anwendungen sind unkomfortabel und anachronistisch.
Nur wenn ein Programm komfortabel und intuitiv handhabbar ist, wird man seine Möglichkeiten auch ausschöpfen. Die Einstellmöglichkeiten bringen nur dann einen Vorteil, wenn man sie auch bedienen (sprich: nutzen) kann!
Nur wenn ein Programm komfortabel und intuitiv zu bedienen ist, wird man an den Einstellungen "herumspielen" und Alternativen berechnen lassen. Nur auf diesem Wege erzielt man optimale Ergebnisse.
Auch das ist leider wahr: DOS ist schon lange nicht mehr State-of-the-art. Das hat Auswirkungen auf die Softwarequalität. Die Entwickler müssen mit veralteten Werkzeugen entwickeln und antiquarische Compiler einsetzen.

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